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Autonomes Fahren und die Hightech-Autos der Zukunft

21. November 2016

Nachhaltigkeit | Antrieb | Hightech | Autonomes Fahren | Zukunft

Die Autoindustrie steht vor einem entscheidenden Wandel. Das Auto der Zukunft hört aufs Wort, fährt mit grüner Energie und autonom oder „geht App“. Die IT-Branche mit den Konzernriesen Google und Apple hat das Automobil längst als einen potentiellen Markt der Zukunft entdeckt und arbeitet fieberhaft an den nächsten großen Entwicklungen. Entsprechend nehmen intelligente Assistenzsysteme und allerlei Informationstechnologie längst eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle ein. Autopräsentationen werden wie die Vorstellung des neuesten iPhones zum Event hochstilisiert wie besonders anschaulich vor kurzem Tesla mit seinem neuen Modell 3 gezeigt hat.

Autos sind inzwischen mehr als nur Fortbewegungsmittel. Sie werden zur mobilen Workstation mit Freisprechanlagen und sprachgesteuerten Terminplanern oder rollenden Entertainmentcentern mit Videobildschirmen in Sitzen und Windschutzscheibe und Gamingmöglichkeiten für die Kleinsten. Von der Windschutzscheibe bis zum Kofferraum erobern elektronische Hilfsmittel unsere Fahrzeuge. Zeit sich also ein wenig mit den neuesten technischen Entwicklungen zu beschäftigen und einen Blick auf das Auto der Zukunft zu werfen.

Nachhaltige Mobilität im Trend  

Nachhaltigkeit ist eines der Schlagworte der Gegenwart. Ein schonender Umgang mit den Ressourcen der Erde und der Schutz von Umwelt und Klima stehen bei vielen Staaten und Unternehmen zumindest auf dem Papier ganz oben auf der Liste.

Doch tut sich auch wirklich etwas auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität? Seit Kunden vermehrt Wert auf umwelt- und ressourcenschonende Aspekte legen, entdeckt auch die Automobilindustrie dieses Feld für sich. Doch Nachhaltigkeit erschöpft sich nicht nur in energiesparenden oder alternativen Antrieben. Auch das Recycling bereits verwendeter Rohstoffe gehört dazu.

Während sich die Metall- und Elektrobauteile des Fahrzeuges relativ einfach und effizient recyceln lassen, stellt die Windschutzscheibe die Recyclingwirtschaft noch immer vor Probleme. Dabei ist die Windschutzscheibe für die Wiedergewinnung hochwertiger Materialien besonders attraktiv. Schwierigkeiten beim Recycling der Windschutzscheibe bereitete dabei bis vor kurzem vor allem die dünne PVB-Schicht (Polyvinylbutiral), welche dafür sorgt, dass die Windschutzscheibe im Falle eines Unfalles nicht zersplittert.

Doch dank intensiver Forschung und innovativer Technologien ist es inzwischen möglich, das PVB und Glas der Windschutzscheibe zu trennen und das gewonnene PVB zu anderen Produkten weiterzuverarbeiten. Somit kann auch eine defekte Windschutzscheibe in vollem Umfang in den Wiederverwertungskreislauf eingefügt werden.

 

Alternative Antriebe der Zukunft

Neben dem autonomen Fahren sind alternative Antriebe vielleicht das am meisten diskutierte Thema in der derzeitigen Automobilszene. Steigende Feinstaubwerte in den Städten lassen den Ruf nach einer Abkehr von den traditionellen fossilen Brennstoffen immer lauter werden.

Moderne Elektroautos wie die Modelle des amerikanischen Herstellers Tesla machen Batteriebetriebene Autos immer beliebter. Doch auch die Brennstoffzelle ist als potentieller Energielieferant der Zukunft noch im Rennen. Letztendlich wird es vor allem auch eine Frage der passenden Infrastruktur samt Ladestationen oder Wasserstofftankstellen und die Energieeffizienz sein, die entscheidet, welcher Antrieb das Rennen machen wird. Eines ist jedoch sicher: Die Tage von Benzin und Diesel werden vielleicht schon in naher Zukunft gezählt sein.

 

Das Auto als Hightechmobil

Einst zählten ABS und ESP zu den innovativsten Technologien in Fahrzeugen. Moderne Automobile verfügen jedoch inzwischen über Spurassistenzsysteme oder parken selbstständig ein. Warnlampen in den Seitenspiegeln informieren über andere Fahrzeuge im toten Winkel, während Licht- und Regensensoren in der Windschutzscheibe automatisch ausgewählte Fahrzeugfunktionen aktivieren. So werden bei plötzlich einsetzendem Regen die Scheibenwischer aktiviert und sorgen wieder für klaren Blick durch die Windschutzscheibe ohne, dass der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen muss.

Somit fallen bei jeder Autofahrt eine Unmenge an Daten an, die in den zentralen Rechenchips des Fahrzeugs verarbeitet, ausgewertet und weitergeleitet werden müssen. Das können Daten wie der Abstand zum vorderen Fahrzeug, Schilder zur Höchstgeschwindigkeit im Straßenrand, Glätte oder Nässe der Fahrbahn, Wasser und Verschmutzungen auf der Windschutzscheibe oder schlicht und einfach die aktuelle Verkehrslage sein.

Das Auto als Hochleistungsrechner wird bald schon den Weg frei machen für eine der bahnbrechendsten Entwicklung seit der Erfindung des Automobils, das autonome Fahren.

 

Autonomes Fahren – bald auch in Deutschland?

Google macht es in Amerika bereits vor, Tesla spendierte seinen Autos kürzlich erst ein entsprechendes Software-Update und auch Daimler forscht intensiv an der wohl wichtigsten Automobilentwicklung der Neuzeit. Autonomes Fahren wird unser Verhältnis zur Mobilität wohl grundlegend verändern. Das Zusammenspiel zahlreicher Sensoren in Karosserie und Windschutzscheibe liefert die nötigen Daten, damit Fahrzeuge sich ganz ohne das Eingreifen des Fahrers sicher auf den Straßen bewegen können.

Entsprechende Modellversuche haben bereits vielversprechende Ergebnisse geliefert und sobald auch die Politik die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen hat, wird es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die ersten völlig autonomen Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren werden. Zuerst wohl auf den Autobahnen und schließlich auch im komplizierter verlaufenden und schwerer vorhersehbaren Stadtverkehr.

Mit dem autonomen Fahren werden auch die Rollen des öffentlichen Nahverkehrs und des Fernverkehrs neu definiert werden. Wenn Berufspendler erst auch in ihrem Fahrzeug ihre E-Mails bearbeiten oder eine wichtige Produktpräsentation nochmals durchgehen können und der Verkehr durch bessere Interaktion der Fahrzeuge untereinander flüssiger verläuft, müssen Fernbusse und die Bahn ihre Kunden mit neuen Angeboten umwerben und locken. Die Mobilität der Zukunft wird also allerlei spannende Entwicklungen bereithalten.

 

Das Auto der Zukunft

Kühne Designstudien trifft man meist nur auf großen Automessen oder Science-Fiction-Filmen an. Ein Beispiel ist der futuristische Audi, mit welchem sich Will Smith in „I, Robot“ rasante Verfolgungsjagden liefert.

Was vielen als Zukunftsträumerei erscheint, könnte jedoch schon bald Wirklichkeit werden. Autonomes Fahren und Heads-Up-Displays in der Windschutzscheibe sind schon heute keine unmöglichen technischen Visionen mehr, sondern in Testversuchen schon längst Realität. Somit wird das Auto mehr als nur ein Hilfsmittel zur Mobilität.

Videokonferenzen mit der Windschutzscheibe als Bildschirm machen das Auto zum Arbeitsplatz. Oder Sie spielen das neueste FIFA-Computerspiel Online mit Freunden während Sie auf der Autobahn Ihrem Ziel entgegenfahren. Allein die Windschutzscheibe bietet zahlreiche Ansätze und Ideen, welche ein einst rein funktionelles Bauteil mit multimedialen Möglichkeiten ausstatten.

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